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Für regionale und erneuerbare Energien in Herrsching & Umgebung

Interview-Aufzeichnung

Presse

Erdwärme-Herrsching in der Presse

Grafische Darstellung der Flächen.png

Erdwärme-Herrsching GmbH & Co. KG kommentiert  „Wahlkampf-Faktencheck“ von Bürgermeister Schiller zur Tiefengeothermie

Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl im März 2026 sieht sich der Projektträger des Tiefengeothermieprojekts Herrsching, die Erdwärme-Herrsching GmbH & Co. KG, veranlasst, am 03.02.2026 auf ein in den sozialen Medien veröffentlichtes Video des amtierenden Bürgermeisters Christian Schiller zu reagieren. Unter dem Titel „Wahlkampf-Faktencheck“ werden darin unzutreffende Tatsachenbehauptungen zum Bohrstandort sowie zur Projektplanung des regionalen Unternehmens verbreitet. Das Video erreichte bereits über 4.000 Aufrufe. Zum Schutz des Projekts und zur sachlichen Information der Bürgerinnen und Bürger prüft der Projektträger rechtliche Schritte gegen diese Falschdarstellungen.

Richtigstellung zum Standort: Naturschutz hat oberste Priorität
In seinem Video behauptet Bürgermeister Schiller, der Projektstandort befinde sich "mitten im Herrschinger Moos" und sei lediglich 50 Metern zum Herrschinger Moor entfernt. Diese Darstellung ist falsch. Die geplanten Flächen liegen auf landwirtschaftlich genutztem Ackerland, außerhalb ausgewiesener Schutzgebiete und nicht im Naturschutzgebiet Herrschinger Moos. Sämtliche eingereichten Fachgutachten bestätigen die Einhaltung aller gesetzlichen Abstands- und Schutzvorgaben und sind in den Anlagen des veröffentlichten Hauptbetriebsplans öffentlich einsehbar. Eine Gefährdung von Flora, Fauna oder schützenswerten Lebensräumen besteht nicht.


Widersprüchliche Aussagen zur Erschließung
Irritierend sind auch die Aussagen zur erwähnten Erschließung kommend von der Seefelder Straße auf den Mitterweg. Das zugrunde liegende Erschließungskonzept wurde im Mai 2025 auf ausdrückliche Anforderung von Bürgermeister Schiller und der Gemeindeverwaltung in einem offiziellen Termin gemeinsam mit dem Projektträger erarbeitet. Die nun geplante Umsetzung der alternativen Erschließung kommend von der Seefelder Straße auf den Bohrplatz entspricht der seinerzeit abgestimmten Wegeführung mit Herrn Schiller und wurde daraufhin vom Projektträger über Monate hinweg bis zur Umsetzungsreife vorbereitet. 

 

Die Illusion eines "besseren Platzes"
Der vom Bürgermeister Schiller im Post genannte „bessere Platz“ existiert nicht. Die entsprechenden fachlichen Bewertungen liegen Herrn Schiller als Beteiligten des Verfahrens schriftlich vor. Ein Bohrstandort ist zwingend an die geologischen Gegebenheiten gebunden. Das im Kommentar von Herrn Schiller erwähnte Krankenhausareal, steht laut Stellungnahmen des Landratsamts Starnberg nicht zur Verfügung. Auch die planungsrechtliche Sperrwirkung dieser Flächen für ein Tiefengeothermieprojekt (Sondergebiet Klinik gemäß geltendem Flächennutzungsplan) wurde von Herrn Schiller nicht erwähnt.

Appell an die Redlichkeit
Die Tiefengeothermie ist seit 2026 gesetzlich als Vorhaben von überragendem öffentlichen Interesse eingestuft, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zukünftig zu gewährleisten. Derzeit sind rund 85 % der Herrschinger Haushalte weiterhin auf fossile Energieträger wie Gas und Öl angewiesen. Das Gasnetz in Herrsching wird laut der kommunalen Wärmeplanung aus 2025 von der Energienetze Bayern betrieben. Jede weitere Verzögerung oder Blockade des Projekts zementiert diese Abhängigkeit über Jahre hinweg – zulasten der Bürgerinnen und Bürger Herrschings für eine regionale, grundlastfähige zusätzliche Wärmealternative. Der Projektträger appelliert an Bürgermeister Schiller, im Wahlkampf zu einer faktenbasierten und verantwortungsvollen Debatte zurückzukehren.
 

Glück Auf! 

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