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Das Bergamt Südbayern genehmigt im Mai 2026 offiziell den geplanten Bohrplatzstandort im Norden von Herrsching. Die erteilte Genehmigung basiert auf umfassenden geologischen Studien und detaillierten Voruntersuchungen des Bohrplatzes.

Die Erschließung zum Bohrplatz wurde über präzise koordinierte Zwischenschritte abgesichert. Die Grundlage bildete eine protokollierte Abstimmung mit den drei Bürgermeistern der Gemeinde Herrsching im Juni 2025 über die neue Straßenanbindung von der Seefelder Straße auf den Mitterweg. Darauf aufbauend wurde die Realisierung der Straße geplant. Diese verläuft vor dem Ortsschild über private Grundstücke auf Höhe Mitte des Mitterwegs zum Bohrplatz. Sowohl der Kindergarten am Mitterweg als auch der Kernort Herrsching werden vollständig umfahren.
Infolge wurde der Gemeinde Herrsching ein konkretes Erschließungsangebot zum Ausbau des nördlichen Teils des Mitterwegs (ca. 200 Meter Kiesweg) unterbreitet. Alle privaten Einverständniserklärungen sowie die behördliche Genehmigung zur ZUfahrt von der Staatsstraße (Seefelder Straße) liegen bereits vor.
Den Abschluss dieser Phase bildete die formelle Einreichung aller erforderlichen Unterlagen für den Hauptbetriebsplan (HBP) beim Bergamt Südbayern.

Die Realisierung des Projketes schritt im Jahresverlauf 2024 über wesentliche strategische und operative Etappen voran. Den Auftakt bildete die erfolgreiche Sicherung der Flurnummern 364 und 365 (Gemarkung Herrsching) für den künftigen Bohrplatz und das Kraftwerk, gefolgt von der offiziellen Projektvorstellung in der Gemeinde Herrsching bei Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung.
Zur Gewährleistung von Umweltverträglichkeit und Machbarkeit wurden anschließend umfassende geologische sowie naturschutzfachliche Untersuchungen gemäß den Vorgaben des Bergamts Südbayern (Regierung v. Oberbayern) durchgeführt.
Darauf aufbauend wurde das Vorhaben beim Kommunalunternehmen AWA Ammersee gKU präsentiert.
Nach der offiziellen Vorstellung des Projekts bei Landrat Stefan Frey im Landratsamt Starnberg folgte schließlich die Einbindung der Öffentlichkeit: Eine Bürgerinformationsveranstaltung im Seehof Herrsching mit über 80 Teilnehmern schloss die erfolgreiche Jahresetappe im direkten Dialog mit der Bevölkerung ab.


Die Geothermie Ammersee erhält die gewerbliche Aufsuchungserlaubnis für das Feldrecht „Vierseen“ zur Erschließung nachhaltiger Erdwärme im Landkreis Starnberg.
Wärme und Strom gehören zu den Eckpfeilern unserer Gesellschaft. Energie nimmt eine Schlüsselrolle ein, denn die fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle sind endlich. Neben Sonne, Wind und Biomasse stellt die Tiefengeothermie eine weitere tragende Säule zur regenerativen Energiegewinnung in Oberbayern dar. Das Team der Geothermie Ammersee hat es sich zum Ziel gesetzt, dieses Energie-Potential auf dem Feldrecht "Vierseen" zu gewinnen, um den Menschen nachhaltige und umweltschonende Energie zu liefern.
Denn im südbayerischen Raum bietet sich mit dem Thermalwasservorkommen im Malm das Potenzial einer geothermischen Nutzung aus einer heimischen Energiequelle. Der Malm ist die größte direkt nutzbare Geothermielagerstätte West- und Mitteleuropas und kann für die geothermische Strom- und Wärmeversorgung sowie Kälteerzeugung genutzt werden kann.
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Über 950 Herrschinger haben an der unabhängigen Umfrage von Pro Natur im Sommer 2025 abgestimmt.
Wir freuen uns auf Ihre E-Mail an info@erdwaerme-herrsching.de
Ihr Team Erdwärme Herrsching aus Herrsching!